Loslassen, was nicht mehr zu uns gehört

„Loslassen was nicht mehr zu uns gehört“ nenne ich hier an erster Stelle, weil es eine so unglaublich befreiende Wirkung hat, wenn wir in unserem Umfeld all die Dinge ausrangieren, die nicht mehr zu uns gehören. Dabei wird eine starke Energie freigesetzt. Die Befreiung im Außen setzt auch in unserem Inneren einiges in Bewegung. Und du kannst davon ausgehen, dass sich nicht nur dein Wohn- oder Arbeitsraum verändert, sondern auch deine Gedanken und Gefühle. Plötzlich kommen dir Ideen in den Kopf Du siehst auf einmal einen anderen Weg als bisher. Oder hast einfach mehr Energie als vorher. LEBENSLUST.
Diese Methode kann immer und zu jeder Zeit angewendet werden. Mich überfällt immer wieder mal der Impuls, auszumisten. Dann weiß ich, etwas Neues will sich entwickeln. Das Ausmisten schafft Raum, Platz für das Neue, das entstehen will.
Du könntest auch gleich mit dem Ausmisten in deinem Inneren beginnen. Doch ist es meiner Erfahrung nach einfacher, zuerst im äußeren Umfeld zu beginnen. Die dadurch gewonnene Energie kann dann genutzt werden, für anstehende Schritte, sowohl im Außen als auch im Innen. Eine spezielle Methode, die sich mit dem Ausmisten im Inneren beschätigt stelle ich hier demnächst vor. Hier nun eine einfache Anleitung zum Ausmisten…

Stelle dir bei jedem Gegenstand zwei Fragen:
1. Liebe ich es?
2. Brauche ich das? Nützt es mir?

Sobald du beide dieser Fragen mit Nein beantworten hast, weiß du, dass du diesen Gegenstand loslassen kannst – er gehört nicht mehr zu dir. Solltest du einen Gegenstand nicht wirklich brauchen, du kämst auch ohne ihn zurecht, du fühlst aber Liebe für ihn – dann behalte ihn ruhig. Die Liebe für diesen Gegenstand trägt zu deinem Wohlgefühl bei.

Alles, was zu deinem Wohlsein beiträgt, ist dir entweder nützlich oder es hebt deine Schwingung,weil es die Liebe in dir weckt.

Spezieller Tipp für Fotos, Briefe etc.:
Das Aufbewahren von Erinnerungen kann kritisch sein. Nämlich dann, wenn diese Erinnerungen für uns negativ besetzt sind. Wenn es uns durch innere oder äußere Vergebungsarbeit nicht gelingt, das Verhältnis zu diesen Erinnerungen zu klären, und sie in positive zu verwandeln, dann empfehle ich, sie auszusortieren.
Ich habe auf diese Weise einen riesigen Stapel von Fotos und Briefen aussortiert, und fühlte mich danach sehr befreit. Behalten habe ich nur sehr wenige, nur die, die in mir besonders positive Emotionen auslösen.

Diese Methode kann auch auf das soziale Umfeld und den Arbeitsplatz ausgeweitet werden…

Fragen hierfür:

1. Wie fühle ich mich in Gegenwart dieses Menschen auf Dauer?
2. Schwächt dieser Kontakt meine Energie, oder schenkt er mir Energie?
3. Gibt es etwas, was dazu beitragen kann, in Kontakt mit diesem Menschen in meiner Kraft zu bleiben?

Zum Beispiel dadurch, dass ich lerne, mich abzugrenzen, oder meine Wahrheiten auszusprechen.
Ich sage hier nicht: Sobald du dich mit jemanden nicht mehr wohlfühlst, sollst du diesen Menschen „aussortieren“. Doch lohnt es sich, mal genauer hinzuspüren, wer oder was mir in meinem sozialen oder beruflichen Umfeld gut tut. Auch, ob mir mein Beruf ganz allgemein gut tut oder nicht.
Und wenn ich eindeutige Antworten habe, kann ich entscheiden, wie ich damit verfahren will. Manchmal ist es notwendig, Menschen oder Situationen zu verlassen, um zu uns selbst und unserer Kraft zu stehen. Doch nicht immer ist dies der Weg, den wir gehen können oder wollen. Dann gibt es die Möglichkeit zu schauen, ob wir etwas in unserem Inneren verändern können, zum Beispiel eine veränderte Haltung/Einstellung, die uns den Kontakt oder das Ausüben unseres Berufs erleichtert.
Wenn es eines Tages wirklich dran ist, etwas loszulassen, wird es sowieso geschehen. Wenn wir es dann nicht bewusst tun, wird es im Außen passieren. Sei es durch eine Trennung, einen Verlust oder einen Unfall.
Das, was wirklich zu uns gehört, wird bleiben!

Alles andere darf gehen…

:))

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