Worum es sich immer wieder dreht… die LIEBE!

Einer der Hauptbotschaften, die ich von meiner Inneren Stimme schon seit Jahren erhalte, ist die:

„Füge LIEBE hinzu – in jeder Situation kannst du LIEBE sehen. In jeder Situation ist eine Lektion von der LIEBE enthalten. Wenn du meinst, in einem Menschen oder einer Situation keine Liebe zu sehen, so hast du etwas Wesentliches nicht verstanden. LIEBE ist immer in allem vorhanden. Sie ist der Urgrund allen Seins.“

Das stimmt, so empfinde ich es auch, wenn ich in meiner Mitte bin. Jedoch habe ich bemerkt, dass das Gefühl der Liebe, die Verbundenheit, die wir empfinden, wenn wir uns für die Allgegenwärtigkeit der LIEBE öffnen, blockiert sein kann. Und so bilden wir uns ein, es sei keine LIEBE vorhanden. Nicht für uns selbst und nicht für andere. Wir sehen die Konflikte um uns herum, das Leid anderer Wesen, die Umweltverschmutzung, die Sorgen und Ängste. Alles erscheint uns dann sinnlos.

Bis wir uns wieder erinnern… Das, was wir im Außen wahrnehmen ist ein Spiegel für das, was in uns ist. Umso intensiver wir mit etwas im Außen konfrontiert sind, umso stärker sind wir eingeladen, unseren Blick nach innen zu richten. Dort finden wir den Boden für das, was wir um uns herum sehen. Kampf, Konflikte, Altlasten, Ängste… sie alle toben in uns, solange wir sie verdrängen und nicht wahrhaben wollen. Erst wenn wir uns erlauben, alles, was wir in uns vorfinden, liebevoll anzuschauen, und der Energie in uns erlauben zu sein, dann lösen sich diese alten Emotionen in uns allmählich auf. Umso geklärter wir in uns selbst sind, umso klarer erscheint uns unsere Umwelt. Dann sehen wir auch wieder die LIEBE, die in allem ist. Die wir zuallererst in uns selbst wahrnehmen können, wenn wir unsere Aufmerksamkeit nach innen richten.

Diese Erfahrung habe ich besonders in den letzten Tagen gemacht. Es gab einen Punkt, an dem ich mal wieder unzufrieden war mit der Situation und auch mit mir. Ich war müde, lustlos und dachte an die Liste von Aufgaben, die noch zu erledigen sind. Grad wollte ich mich schon dran setzen, die nächste Aufgabe anzugehen, da erinnerte ich mich, an diese Weisheit: Alles, was ich in meiner Welt vorfinde, befindet sich zuerst in mir! Ich hielt inne… und lauschte und fühlte… Allmählich entspannte ich mich. Ich kämpfte nicht mehr gegen die Müdigkeit. Sie durfte sein. Und auch die Liste mit den Aufgaben bedrohte mich nicht mehr. Da war auf einmal Raum in mir. Keine Eile mehr. Aller Druck fiel ab. Ich fühlte, dass sich mein Herz öffnete. Erst nur ein wenig, doch dann immer stärker konnte ich wieder die LIEBE fühlen. Ich erkannte den wahren Grund für meine Unzufriedenheit: Ich hatte mich selbst abgelehnt, und damit den Zugang zu der Liebe verschlossen. Nur war es mir nicht bewusst gewesen. Ich lehnte mich zurück und nahm die Energie in meinem Herzen wahr – warm und weit fühlte es sich dort an. Dann vernahm ich folgende Gedanken:

„Das allerwichtigste ist: LIEBE DICH SELBST – so wie du bist! Du selbst bist der Anfang aller Dinge. Was du in dir findest, bildet deine Welt, deine Erfahrungen. Darum ist es so wesentlich, die LIEBE bewusst in dein Leben einzuladen. Sie ist immer da. Doch hast du sie unter einem Berg von alten Glaubenssätzen und Ängsten „begraben“. Wenn du zu allem, was du wahrnimmst, sei es in dir oder außerhalb von dir, LIEBE hinzufügst, wirst du bemerken, dass sich die Dinge für dich leichter und freudvoller entwickeln. LIEBE ist nicht nur immer vorhanden, du bist in deiner Essenz diese LIEBE – sie ist dein wahrer Wesenskern.“

Das klang wundervoll für mich. Diese Botschaft war nicht neu. Doch neige ich dazu, wie auch viele andere, mit denen ich mich austausche, diese Wahrheit zu vergessen. Jedes Mal, wenn ich vergesse, was ich in Wirklichkeit bin, wenn ich unbewusst werde, befinde ich mich in angeblich leidvollen Erfahrungen wieder. Dann kämpft etwas in mir gegen das, was ist. Dann sehe ich im Außen „finstere Gestalten“, Dinge, die nicht im Lot, aus dem Gleichgewicht geraten sind: Der Verkäufer, der unfreundlich schaut. Die Nachbarin, die mal wieder viel zu laut am frühen Morgen auf der Straße schreit. Wenn ich in meiner Mitte bin, mit mir und meinem göttlichen Selbst verbunden, dann kann ich die gleichen Dinge in meiner Umwelt vorfinden, jedoch bewerte ich sie nicht mehr als negativ. Und der unfreundliche Verkäufer ist nicht mehr gegen mich. Es ist überhaupt nichts Persönliches mehr darin zu finden. Ich darf fröhlich und liebevoll sein, auch wenn mir ein anderer Mensch gegenüber mürrisch auftritt. Vielleicht ist er unzufrieden mit seiner Arbeit, oder hat Streit mit seiner Frau. Was auch immer dahinter steckt. Ich empfinde dann einfach nur noch Mitgefühl und Verständnis. Der andere darf so sein, wie er ist. Welche Erleichterung!

Worum es sich also immer wieder dreht, ist die LIEBE!! Sie ist das Wesen aller Dinge. Und sie befindet sich in uns. Oder anders ausgedrückt, wir können sie entdecken, wenn wir uns mit unserer Aufmerksamkeit nach innen richten. Sobald wir die LIEBE in uns wahrnehmen, werden wir sie überall erkennen können. Dann gibt es kein „Richtig“ und kein „Falsch“ mehr. Alles hat seinen Platz und seine ihm innewohnende Ordnung. Wir können nicht wissen, wo jemand auf seinem Weg steht. Doch eines ist gewiss: Jeder befindet sich auf dem für ihn stimmigen Platz. Wir lernen in jeder Situation. Wir gelangen immer dorthin, wo wir von unserem inneren Wesen her hin wollen. Mir hilft es sehr, mich immer wieder daran zu erinnern. Meine Innere Stimme hilft mir dabei. Ich brauche mich nur nach innen zu wenden, und zu lauschen. Die Antwort kommt augenblicklich, wenn ich offen dafür bin.

Ich wünsche dir, dass du die LIEBE in dir findest!

Und wenn du den Zugang zu ihr noch nicht hast, dann wünsche ich dir den Mut, dich damit anzunehmen, und dir gegeben falls Unterstützung bei diesem Schritt zu holen. Vielleicht bei einem guten Freund oder Coach, der dir hilft, all das in dir zu beseitigen, was der Wahrnehmung der LIEBE im Wege steht.

Alles Liebe Dir!

Astrid

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